Wegweiser

Liebe Erstis!
Mit dem Beginn des Studiums startet ihr in ein neues Leben, das sich von eurem bisherigen unterscheiden wird. Mit dem Fach Biochemie habt ihr euch ein interessantes und spannendes Studienfach ausgesucht, das jedoch auch manchmal recht arbeitsintensiv sein kann. Jedoch haben wir die Erfahrung gemacht, dass dennoch genügend Zeit für andere Dinge bleibt. Mit diesem Wegweiser wollen wir euch den Einstieg in das Studentenleben erleichtern und euch die Angst davor nehmen. Wir erklären euch, worauf es in den einzelnen Veranstaltungen ankommt, stellen euch die Professoren vor und geben Tipps zu Vorlesungen, Büchern und der Stadt Frankfurt und hoffen, dass euch so die Umstellung von Schule auf Universität leichter fallen wird. Solltet ihr dennoch nach dem Lesen des Wegweisers irgendwelche Fragen haben, könnt ihr uns gerne jederzeit fragen.

 

Übersicht

Die Uni
Die Stadt Frankfurt
Nachtleben in Frankfurt
Der Weg zu den Uni-Veranstaltungen
Veranstaltungen im 1. Semester
Die Studienordnung
Die Fachschaft

Eure Uni

zurück zur Übersicht

Mit eurem Platz an der Goethe‐Uni habt ihr einen Platz an einer der größten Hochschulen in Deutschland erhalten, welche jedoch auf mehrere Standorte verteilt ist. Die meiste Zeit verbringt ihr auf dem Uni-Campus Riedberg, an welchem sich alle naturwissenschaftlichen Fächer (Physik, Chemie, Biochemie, Biologie, Pharmazie, Biophysik und Geologie) angesiedelt haben. Das Chemiegebäude ist das älteste Gebäude am Campus, gut an seiner alten Waschbetonfassade zu erkennen. Das Biologicum ist das rote Gebäude in Richtung Niederursel für die Biologen. Es gibt hier drei Seminarräume mit ca. 60 Sitzplätzen, sowie eine Cafeteria – das „Darwins“. Das Otto-Stern-Zentrum ist das gelbe Gebäude direkt an der U-Bahn Station Uni Campus Riedberg. Es enthält die neue Bibliothek, sowie sechs Hörsäle. Zudem gibt es dort eine weitere, etwas größere Cafeteria namens „LEVEL“. Das Biozentrum befindet sich direkt neben der Chemie. Es enthält die Hörsäle B1, B2 und B3, sowie die Mensa. Zudem befinden sich hier die Räume der AKs, sowie das Dekanat.

Wie die Baustellen hier oben unschwer erkennen lassen, werden nach und nach auch die Mathematiker und Informatiker irgendwann umziehen. Da es noch nicht soweit ist, müsst ihr manchmal an einem Tag zwischen zwei Standorten pendeln, da die Mathematikklausur am Campus Bockenheim stattfindet. Um euch das Pendeln zu erleichtern, beschreiben wir euch weiter unten die günstigsten Wege.
Damit ihr euch nicht alle Bücher selber kaufen müsst, stehen euch zwei gut ausgestattete Bibliotheken zur Verfügung, die neu eröffnete naturwissenschaftliche Bibliothek direkt auf dem Riedberg und die Zentralbibliothek am Campus Bockenheim.
Nicht zu vergessen sind die Mensen und Cafés. Wer in der „π x Gaumen“-Mensa am Riedberg isst, sollte nicht um 12 Uhr hingehen, wenn die Schlagen lang sind und die Sitzplätze Mangelware. Des Weiteren gibt es im Otto-Stern-Zentrum das „LEVEL“, welches mit seinen täglich angebotenen, für euch frischgemachten Burgern glänzt. Seit kurzem befindet sich im Biologicum die dritte Mensa namens „Darwins“. Hier gibt es vor allem vegetarische Gerichte, aber auch die karnivoren unter euch kommen nicht zu kurz. Zu empfehlen ist die Pasta Bar, bei der ihr frischgemachte Pasta bestellen könnt, die vor euren Augen zubereitet wird.

Besonders zu empfehlen ist die Mensa auf dem Campus Westend, auch die Cafeteria in Bockenheim ist in Ordnung. Am Riedberg ist das Café Physik für belegte Brötchen zu empfehlen und das Alfredo im Biozentrum für Kaffee in den Pausen. In allen Mensen gibt es neben dem normalen „Kram“ (Mittagessen, Salate, Brötchen, Laugenstangen, Schokocroissants, Kaffee,…), natürlich auch Süßigkeiten und Gummibärchen.

Um ihre nachteiligen Eigenschaften auf eure Figur wieder wett zu machen, bietet die Uni auch zahlreiche, günstige Sportangebote an (http://web.uni‐frankfurt.de/hochschulsport/).

Auch wer ins Stottern gerät, wenn er vor anderen vortragen muss, kann seine „Soft Skills“ wie Rhetorik aufbessern. Dazu werden von der Uni kostenlose 2-tägige Soft-Skill-Seminare angeboten.

Genug über die Uni, wichtiger ist nun, was euch die Stadt zu bieten hat!!

 

Die Stadt Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist die fünftgrößte Stadt Deutschlands mit ca. 730 000 Einwohnern. Über 180 verschiedene Nationen leben hier, was bedeutet, dass nahezu jeder Dritte kein Deutscher ist.

Der Frankfurter Flughafen ist der dritt größte Europas und weist die meisten Fluggäste des Landes auf. Für Studenten ist vor allem der gut angeschlossene Frankfurter Hauptbahnhof sehr günstig, da es von dort viele und schnelle Anbindungen gibt. Auch der Busbahnhof (direkt neben dem Hauptbahnhof) bietet günstige Verbindungen nach ganz Deutschland.
Der öffentliche Nahverkehr, der RMV, ist zwar der zweitgrößte Verkehrsverbund der Welt, ist aber leider trotzdem nicht immer auf die nächtlichen Bedürfnisse von Studenten ausgelegt. Mit den beiden neuen U-Bahn-Linien U8 und U9 ist der Riedberg erreichbar.
Weiterhin hat Frankfurt die größte Arbeitsplatzdichte Deutschlands, was wohl hauptsächlich an den zahlreichen Banken, wie zum Beispiel der EZB, liegt. 315 in- und ausländische Finanzinstitute und rund 1.900 Finanzdienstleister und natürlich die Deutsche Bundesbank bilden einen milliardenschweren Finanzmarkt.
Außerdem hat Frankfurt mit insgesamt 476 000 m² Ausstellungsfläche das drittgrößte Messegelände der Welt, wobei vor allem der Messeturm mit seinen 256 m aus der Skyline heraussticht. Hier finden übers ganze Jahr viele internationale Messen statt, wie zum Beispiel die Buchmesse oder die IAA.

Frankfurt gilt überregional auf Grund der hohen Anzahl an vielfältigen Museen als Kunststadt. Es gibt über 60 Ausstellungshäuser und Galerien, vor allem am Frankfurter Museumsufer auf beiden Seiten des Mains. Hier befinden sich zum Beispiel das Städelsche Kunstinstitut und die städtische Galerie, das deutsche Architekturmuseum, das Jüdische Museum und das deutsche Filmmuseum. Empfehlenswert ist auch das naturwissenschaftliche Senckenberg Museum in Bockenheim, wo euch auch das ein oder andere Tier aus der Strufo-Vorlesung wiederbegegnen wird.

Als Student kann man für 42€ eine Museumsufer-Card erwerben. Das ist eine Jahreskarte, die zum freien Eintritt in 33 Ausstellungshäuser während eines Jahres berechtigt. Inbegriffen im Kartenpreis ist ein Abonnement des Kunstmagazins Artkaleidoscope. Auch der Besuch der jährlich einmal stattfindenden “Nacht der Museen” und des an einem Wochenende im Spätsommer stattfindenden “Museumsuferfestes” ist mit der Museumsufer-Card kostenlos.
Allerdings wäre eine solche Investition zu Beginn eures Studiums nicht unbedingt nötig, da ihr von der Uni ein Gutscheinheft mit vielen Vergünstigungen erhaltet, die euch bestimmt erst einmal genug Kultur-Freizeiterlebnisse bescheren werden.
Mit eurer Goethe Card könnt ihr zusätzlich noch kostenlos in den Palmengarten. Der Palmengarten ist ein Botanischer Garten/Park/Erholungszentrum in der Innenstadt von Frankfurt an der Bockenheimer Warte.

Eine gute Abwechslung vom Studium bieten auch die Oper, das English Theatre und vor allem das Schauspielhaus Frankfurt, die übers ganze Jahr ein interessantes Programm haben.

Weniger kulturbeladen, aber dennoch sehr schön ist das Mainufer zum Laufen, Sitzen, Lesen, Apfelwein (!) oder Bier trinken mit einzigartigem Blick auf die Skyline von Frankfurt.
In unmittelbarer Nähe steht auch der Römer, wo jedes Jahr im Winter ein netter Weihnachtsmarkt (Ende November bis Ende Dezember, mehr Infos) stattfindet, der sicherlich mindestens einen Besuch wert ist. Viermal im Jahr findet das große Stadtgeläut statt: z.B. am Heiligen Abend von 17.00 bis 17.30 Uhr.
Nahe des Römers befindet sich auch der Frankfurter Kaiserdom, in dem die deutschen Kaiser gewählt und gekrönt wurden. Die nahegelegene Paulskirche, auf dem Weg zur Zeil, ist ebenfalls ein geschichtsträchtiger Ort: von 1848 bis 1849 tagten dort die Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung, der ersten frei gewählten Volksvertretung Deutschlands. Von der Paulskirche geht’s weiter über die Neue Kräme und die Liebfrauenstraße, kleine Einkaufsstraßen, zur Zeil. Sie gilt als eine der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands.
Es gibt in der Stadt regelmäßig Märkte: z.B. mittwochs und samstags im mittleren Teil der Berger Straße, zwischen Uhrtürmchen und Saalburg-Straße sowie donnerstags an der Bockenheimer Warte. Donnerstags und samstags lohnt es sich ebenfalls nach dem Einkaufsbummel den Erzeugermarkt auf der Konstablerwache gleich an der Zeil zu besuchen. Wer noch mehr kulinarische Köstlichkeiten erwerben möchte ist in der Kleinmarkthalle auch nicht weit der Zeil richtig aufgehoben. Hier wird von Kräutern über frischen Fisch und Fleisch bis Obst und Gemüse aus aller Welt angeboten, was das Herz halt so begehrt.
Nicht zu vergessen sind dann noch die großen Einkaufszentren: das Nordwestzentrum (mit der U9 vom Riedberg aus gut zu erreichen), das Main‐Taunus‐Zentrum, das Hessen‐Center (in Bergen – Enkheim), das Flughafen Shopping- und das Isenburg‐Center.

In Frankfurt gibt es viele Feste: diverse Straßenfeste in den Stadtteilen, die Dippemess, Mainfest, Museumsuferfest, Stöffchefest, Parade der Kulturen, Rosen- und Lichterfest im Palmengarten, der CSD, Internationales Apfelweinfest, der Wäldchestag u.v.m. Der Wäldcheswas? Richtig. Dieses Fest gibt es nur in Frankfurt und gilt hier als halboffizieller Feiertag. Schon seit dem 18. Jahrhundert gehört es zur Frankfurter Tradition, dass an einem Wochenende im Mai die Frankfurter in den Stadtwald und auf den großen Festplatz am Oberforsthaus strömen, um ihren “Nationalfeiertag”, den “Wäldchestag”, dort zu feiern. Das beliebte “Ließche´”, eine bunte Trambahn des “Ebbelwei-Expreß”, ist dann im Einsatz und bringt die Gäste in kurzen Zeitabständen direkt zum Oberforsthaus.

In Frankfurt gibt es viele Kinos über die ganze Stadt verteilt. Die größten und bekanntesten sind wohl die E‐ Kinos an der Zeil und das Cinestar Metropolis am Eschenheimer Tor. Etwas kleinere Kinos, die auch weniger bekannte Filme zeigen, sind zum Beispiel das Berger Kino, das Eldorado, die Harmoniekinos, das Filmmuseum, das Mal Seh´n Kino und in Bockenheim über dem Café KoZ die Pupille, in dem einmal die Woche verschiedenste Filme gezeigt werden.

Nachtleben in Frankfurt: Clubs, Bars und Pubs

zurück zur Übersicht

MTW-Club
Wo? In Offenbach, am besten mit der S‐Bahn
Ausstieg an der Haltestelle Kaiserlei, Ausgang in Fahrtrichtung. Dann geht man den Kreisel entlang und nimmt die erste Ausfahrt und biegt nach circa 150m in die Straße links ab. Nach weiteren 150m geht ihr die nächste links und seid da.
Was? Einmal im Monat ist hier die wohlbekannte Veranstaltung „LaBoum“. Eintritt 5€.
Hier werden entsprechend dem Namen Party-Hits aller Generationen gespielt. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass hier immer genug Leute da sind. Wer ein wenig mehr Platz zum Tanzen möchte geht am besten mittwochs vor 23 Uhr hin. Dann kostet es nicht nur für Studenten keinen Eintritt, sondern es ist auch ein bisschen weniger los. Einen besonderen Dresscode gibt es hier nicht.

Batschkapp
Wo? Gwinnerstraße 5, 60388 Frankfurt
Was? Rock‐ und Alternative‐Discos, alle 2-3 Wochen auch mal eine 80er,90er,00er Party, sowie diverse Konzerte.

Final Destination
Wo? Club liegt im Kellergeschoss in einer kleinen Parallelstraße der Zeil, Holzgraben 9, S1–6/8/9, U1-3,8/U6,7 Hauptwache
Was? Di bis Sa offen, Cocktailbar, Bar, Diskothek mit Musik aus dem Alternative/Independent- und Dark-Bereich: Alternative, Wave, Synthpop, Dark Wave, Gothic, Neofolk, Mittelalter, Elektro+EBM, 70’s, 80’s, Rock+Metal, diverse Spezialveranstaltungen (Release-Partys, Motto-Parties etc.); Eintritt: Di+Do frei, Fr+Sa 3 €, Dresscode: Dunkel

Cave
Wo? Im Kellergeschoss der Brönnerstr.11, Station Konstablerwache, Ausgang Zeil, die Brönnerstrasse ist die Seitenstrasse neben dem Kaufhaus „Karstadt“
Was? Kleine Diskothek mit Bar: Rock, Independent, Alternaive, Depeche-Mode Party

ZOOM Club
Wo? Brönnerstraße 5-9, vor dem Cave
Was? Cocktailbar, Bar, Diskothek, gemischtes Programm, Rock, Alternative, 60er, 70er, 80er, 90er und Reaggae, kein Dresscode, Gäste max. 450, 1 Tanzfläche
Preise? Disco 6 €, Konzerte 6,50-20 €

Clubkeller
Wo? U1,U2, U3, U8 zum Südbahnhof – die Textorstraße entlang (Hausnummer 26)
Was? Recht kleiner Club mit immer mal wieder unterschiedlicher Musik, die sich an den 60‐80er orientiert.

Wagner
Wo? Schweizer Straße 71
Was? Frankfurts bekanntes Äppelwoi‐Viertel bietet genügend Apfelweinkneipen und gemütliche Bars.

Nachtleben
Wo? Direkt an der Konstablerwache
Was? Oben befindet sich der Bar- und Bistrobereich, abends geht es dann ‚runter in den Club eine Konzerthalle mit regelmäßiger Live-Musik verschiedener Richtungen. Dresscode leger, Gäste max. 200. Das Programm am bestem im Internet anschauen.

Lahmer Esel
Wo? Direkt an der U‐ Bahn Station Niederursel
Was? Ein nettes, gemütliches Apfelweinlokal mit leckerem Essen und vernünftigen Preisen

Velvet Club
Wo? Ein paar Meter vor den Monza Weißfrauenstr. 12 -16
Was? Vorallem der Mittwoch ist für Studenten interessant, da dann bis 24 Uhr freier Eintritt ist. Außerdem ist jeden ersten Freitag im Monat eine 2000er Party, Eintritt für Studenten bis Mitternacht sind 5€, danach wird’s teurer.

Travolta
Wo? Brönnerstr.17 Querstraße zur Zeil nähe Konstablerwache
Was? Club von Dennis und Julian Smith zwei stadtbekannten DJ-Brüder. Nicht immer einfach Reinzukommen. Aber gute Elektronische Musik.

Brotfabrik
Wo? S3‐6 Haltestelle Westbahnhof, der Kasseler Str. folgen und dann rechts in die Ederstr. abbiegen
Was? Verschiedenes, am besten auf der Internetseite nachschauen, http://www.brotfabrik.de/

Campus Bockenheim
Wo? Direkt an der U‐Bahn Station Bockenheimer Warte, im Café KOZ
Was? Studentenpartys

Sausalitos
Wo? U6, U7 Haltestelle Bockenheimer Warte, Kiessstraße 36
Was? Gutes mexikanisches Restaurant, mit leckeren Cocktails, vor allem in der Happy Hour zu empfehlen. Abends Cocktail-Bar mit lauter gemischter Musik.

O´Dwyer´s Irish Pub
Wo? Klappergasse 19 Sachsenhausen
Was? Freitags Günstige Cocktails mit sehr guten Preis Leistungs Verhältnis ;).Sowie regelmäßige Events

O’Reilly’s
Wo? Am Hauptbahnhof 4, praktisch schräg gegenüber vom Haupteingang
Was? geräumiger Irish Pub, Billard und Darts, aktuelle Sportübertragung, regelmäßig Veranstaltungen wie Karaoke-Abende oder After Work Parties, am Wochenende traditionelles irisches Frühstück
Preise? Gerichte ca. € 4,50 bis € 15,50

Casablanca Bar
Wo? Adalbertstraße 36A, gut zu erreichen mit der S-Bahn bis Frankfurt West oder der U-Bahn bis zur Bockenheimer Warte
Was? gemütliche große Cocktailbar/Lounge mit Mainstream-Musik, jeden Mittwoch ist After Work Buffet für 15€ inkl. Eines Cocktails

Speak Easy
Wo? Große Rittergasse 42 in Altsachsenhausen
Was? bei Studenten beliebtes günstiges Bierlokal, spielen Hard Rock und Heavy Metal, Happy Hour freitags von 20:00-22:00 Uhr, Terasse, Sportübertragung, Tischkicker, Dart, Flipper

Waldgeist
Wo? In Hofheim im Taunus, am besten mit dem Auto zu erreichen. Liegt etwas außerhalb im Wald.
Was? XXL – Essen, sehr lecker, recht günstig und super lustig

Für den Hunger (weitere Infos zu den Locations folgen oder frage Google jetzt)

Best Woscht in Town
Wo? Inzwischen gibt’s 10 Standorte in Frankfurt, am besten schaut ihr bei Google, wo der nächste Laden ist 😉
Was? Leckere und bei Bedarf verdammt scharfe Wurst.

Heidi und Paul
Wo? Unterortstraße 27, Eschborn. Zu erreichen mit der S3 und S4 bis Eschborn
Was? Bio-Burger
Preise? Burger zwischen 5-8€

MoschMosch(denkt an euren Gutschein!)
Wo? Europa-Allee 20-22, Goetheplatz 2, Wilhem-Leuschner-Straße 78 und am Flughafen Terminal 2
Was? Asiatische Nudelbar
Preise? Gerichte ca. 7,50 bis 13€

Zimt und Koriander
Wo? Schärfengäßchen 4, bei der Liebfrauenkirche, von der Hauptwache nur 1 Minute
Was? Italienisches Restaurant und Cocktailbar
Preise? Essen ca. 6,50 bis 9,50€

Der Grieche
Wo? Kaiserhofstraße 12, zwischen den S-Bahnhaltestellen Hauptwache und Taunusanlage.
Was? Wie der Name schon verrät, ein Grieche mit einer großen Auswahl an Fleisch- und Fischgerichten
Preise? Gerichte zwischen 9-20€

36 Grad
Wo? Oppenheimer Landstraße 36 (am Schweizer Platz), am besten kommt man mit der U1, U2, U3 und U8 hin
Was? Café, Bar, Restaurant. Von Frühstück über Pasta, Thai-Hühnchen und Wienerschnitzel bis zum Apfelwein ist alles mit dabei
Preis? Frühstück gibt’s zwischen 3-8€ und einen leckeren Nudelteller gibt’s ab 9€

Feuerrädchen
Wo? Textorstraße 24 in Sachsenhausen
Was? Typische Frankfurter Spezialitäten zum Essen und Trinken
Preise? Essen ca. 5 bis 13€

Zur Sonne
Wo? Berger Straße 312, am besten mit der U4 bis Bornheim-Mitte fahren, von dort aus sind es nur noch 800m
Was? Ebenfalls ein Restaurant mit Frankfurter Spezialitäten, bei schönem Wetter kann man im Biergarten bei einer gemütlichen Atmosphäre den Abend genießen.
Preise? Gerichte ab 4 bis 13€

Roseli
Wo? Weißadlergasse 9, zwischen Hauptwache und Willy-Brandt-Platz
Was? Ein kleines Kaffee im Herzen Frankfurts

Im Herzen Afrikas (Gruppenevent mit Reservierung!!!)
Wo? Gutleutestraße 13
Was? Ein gemütliches Restaurant mit ostafrikanischen Spezialitäten
Preise? Alle Gerichte entweder 8,50 oder 9€

SpiceKitchen
Wo? Zeil 92, direkt an der Konstablerwache
Was? Eine große Auswahl an Burgern, Fisch und auch vegetarischem Essen. Mittags gibt es täglich unterschiedliche Angebote. Außerdem ist ab 20 Uhr Happy Hour (Cocktails für 6,50€)
Preise? Mittagstisch zwischen 8-10€, abends ca. 8,50 bis 15€

Tasty Donuts
Wo? Eschersheimer Landstraße 117-119 in Westend
Was? Eine riesen Auswahl an Donuts und jeder Menge anderen Leckereien

 

Der Weg zu den Uni-Veranstaltungen

zurück zur Übersicht

UNI Campus Riedberg

Je nach dem wo ihr herkommt, gibt es mehrere Wege um dorthin zu gelangen. Welcher für euch der sinnvollste ist, müsst ihr einfach selbst ausprobieren.
Generell lässt sich der Campus Riedberg mit den U‐Bahn‐Linien U3/U8/U9 und den Buslinien 29 und 251 erreichen. Es kommen jedoch unterschiedlich lange Fußmärsche und Umsteigemöglichkeiten hinzu. Eure Verbindung könnt ihr hier bei RMV.de nachschauen.

Die einfachsten Möglichkeiten:
–           U8: Südbahnhof → Riedberg, Haltestelle „UniCampus Riedberg“.
Hier kommt man direkt am neuen Otto-Stern-Zentrum an.
–           U3: Südbahnhof → Oberursel Hohemark, Haltestelle „Niederursel“.
Von der Haltestelle Niederursel führt ein Fußweg bis zum Campus. Wenn man
aussteigt in Fahrtrichtung gehen und dann rechts auf die Straße abbiegen, von
dort aus nur noch geradeaus, der Weg ist auch ausgeschildert. Man braucht etwa
10 Minuten.
–           U9: Ginnheim → Nieder-Eschbach, Haltestelle „UniCampus Riedberg“.
Die U9 fährt über das Nordwestzentrum, ebenso wie die U1.

Die U‐Bahnen U1 und U2 fahren eine etwas andere Strecke als die U3, wenn ihr euch den Liniennetzplan einmal anschaut, werdet ihr sehen, dass U1/U2/U3/U8 bis Heddernheim die gleiche Strecke fahren und sich danach trennen.

Wenn ihr mit der U1 am Nordwestzentrum aussteigt, könnt ihr entweder in die Linie U9 umsteigen, alternativ in die Omnibusse der Linie 29 in Richtung Hohe Brück oder die Linie 251 in Richtung Kronberg (Taunus). Der erstere fährt allerdings recht lang durch die Gegend und der andere kommt nur zwei Mal die Stunde.

Zwar nicht so wichtig für Uni-Veranstaltungen, aber in Frankfurt gibt es jeden Tag auch einige Nachtbusse, die von 1:30-3:30 Uhr verschiedenste Stationen anfahren. Genauer Informationen dazu findet ihr unter http://www.nachtbus-frankfurt.de

Eure einzelnen Veranstaltungen

zurück zur Übersicht

Stoffwechselseminar
Dozenten: PD Dr. Rubert Abele und Jun. Prof. Inga Hänelt

Im Stoffwechselseminar werdet ihr die verschiedenen Stoffwechselwege im Körper kennenlernen. Zusammen mit der Vorlesung Struktur und Funktion von Proteinen im zweiten Semester ist es das erste biochemische Modul, was ihr absolvieren werdet. Außerdem ist es das arbeitsintensivste Fach im ersten Semester. Euer Semester wird in zwei Kurse aufgeteilt. Einer findet montags und einer donnerstags von 16-18 Uhr statt. Wer in welche Gruppe kommt, wird in der Einführungsveranstaltung besprochen. Dort könnt ihr euch in zweier bzw. dreier Gruppen eines der Themen aussuchen, wozu ihr dann einen Vortrag vorbereiten sollt. Jede Woche präsentiert eine andere Gruppe ihr Thema. Die Dozenten helfen euch natürlich, wenn Fragen bei der Vorbereitung auftreten und stellen auch gerne Mal eine Frage während eures Vortrags. Wichtig ist, dass ihr euch auch für die Themen der anderen Gruppen vorbereitet. Im Laufe des Seminars werden drei Tests geschrieben, sie sind 10 Minuten lang, und ihr müsst mindestens einen davon bestehen, um an der Klausur teilnehmen zu dürfen. Wenn ihr die ganze Zeit am Ball bleibt und vor- und nacharbeitet, sollte das aber gar kein Problem sein. Zusätzlich zum Seminar werden Tutorien angeboten. Dort besteht, im Gegensatz zum Seminar, keine Anwesenheitspflicht aber sie sind sehr hilfreich, da alles noch einmal im Detail besprochen wird und häufig werden auch Aufgaben aus Altklausuren bearbeitet. Die Klausur ist sehr anspruchsvoll, wenn man jedoch kontinuierlich arbeitet, ist sie auf jeden Fall gut zu meistern.
Einführungsseminar: 16.10.2017

Literatur:
Es wird mit dem STRYER „Biochemie“ und dem VOET&VOET „Lehrbuch der Biochemie“ (je 80€) gearbeitet. Beide Bücher behandeln die gleichen Themen, sind nur etwas anders geschrieben. Es gibt genügend Exemplare in der Bibliothek, so dass man sie sich nicht kaufen muss. Wer jedoch lieber seine eigenen Bücher hat, bei den Büchern lohnt es sich eins der beiden zu kaufen, da wir sie im Laufe des  Studium immer mal wieder gebrauchen werden.

Tipp: Arbeitet von Anfang an mit, dann habt ihr am Ende des Semesters nicht so viel Stress.

Mathematik für Naturwissenschaftler I

Dozent: Dr. Peter Bauer

In euren ersten beiden Semestern habt ihr zwei Mal pro Woche das Vergnügen mit Herrn Dr. Bauer. Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass jeder gut mitkommen kann.
Ihr beschäftigt euch mit vielen Themen aus der Oberstufe wie zum Beispiel Kurvendiskussion, Vektoren, Lineare Gleichungssysteme und dem Gauß Algorithmus. Einmal pro Woche erhaltet ihr ein Übungsblatt, welches ihr in der darauffolgenden Woche bearbeitet und in der zugehörigen Übung abgebt. Insgesamt muss man im Semester 1/3 der Gesamtpunktzahl aus den Übungen erreichen, um für die Klausur zugelassen zu werden. (Was jedoch eigentlich kein Problem ist, und falls doch „inspiriert“ man sich eben bei den Lösungen der anderen.) Bisher hat sich immer die Faustregel bestätigt, dass diejenigen, die die Übungsblätter konnten, auch die Klausur bestanden haben. Die Klausuren waren bisher sehr fair und orientieren sich an den Altklausuren und vor allem an den Übungsblättern. Somit ist auch die Durchfallquote bei den Klausuren gering. Herr Dr. Bauer gestaltet die Klausuren so, dass es jeder schaffen kann, auch wenn einem die Mathematik nicht so liegt. Außerdem werden einem in der Klausur netterweise von Herr Dr. Bauer Formelblätter zur Verfügung gestellt. Das Tempo in der Vorlesung ist sehr hoch, man muss sich also beeilen, um alles mitschreiben zu können. Manchmal ist das Tafelbild nicht so einfach zu entziffern, aber zusammen wird man aus den Hieroglyphen schlau. Außerdem wird wöchentlich der aktuelle Stand der Vorlesung in einem sehr ausführlichen Skript online gestellt.
Herr Bauer ist einer der sympathischsten Dozenten, den ihr im ersten Semester habt. Er geht direkt und persönlich auf eure Anliegen und Fragen ein und ist auch bereit, sich euren Bedürfnissen anzupassen, wenn ihr sie ihm mitteilt.

Die Vorlesung besucht ihr zusammen mit den Geowissenschaftlern, so dass ihr insgesamt etwa 150 Studenten im Hörsaal seid. Für Ruhe müsst ihr in der Vorlesung übrigens selbst sorgen, da Herr Bauer euch niemals um Ruhe bitten wird.
Auch etwas Wichtiges ist der Verzicht – eher das Verbot – von Taschenrechnern. Aber keine Panik! Gewöhnt es euch so schnell wie möglich an, auf ihn zu verzichten und ihr werdet merken, dass alles machbar ist. Die Aufgaben, vor allem in der Klausur, aber auch der größte Teil der Übungen sind so konzipiert, dass man keinen Taschenrechner benötigt. Cool ist außerdem, dass er die Vorlesung aufzeichnen lässt, heißt: jede einzelne Vorlesung wird auf Video aufgezeichnet, so dass man im Nachhinein nochmal nachschauen kann, wenn man etwas nicht verstanden hat oder mal krank war. Allerdings sollte euch das nicht davon abhalten, in die Vorlesung zu gehen, denn ab und zu funktioniert das Bild mal nicht oder der Ton fällt aus. Und außerdem sind die Witze von Herrn Bauer live im Hörsaal viel lustiger, als alleine am Schreibtisch 😉

Tipps: Regelmäßig die Übungen lösen und auf Taschenrechner verzichten – dann ist die Klausur wirklich kein Problem!

Vorlesungsbeginn: 19.10.2017 OSZ, H2

Allgemeine und Anorganische Chemie

Dozenten: Prof. Auner, Dr. Buchsbaum

Die AAC‐Vorlesung für Naturwissenschaftler wird Montags und Mittwochs stattfinden und zwar von 8:00 – 10:00.

Die Vorlesung soll euch die Grundlagen der anorganischen und physikalischen Chemie vermitteln. Dazu gehören Atomaufbau, das Periodensystem der Elemente, die chemische Bindung, die Chemie wässriger Lösungen (Säure/Base-, Redox-, Fällungs- und Komplexbildungsreaktionen), das chemische Gleichgewicht, Thermodynamik (Zustandsgrößen, Hauptsätze, Enthalpie, Entropie), Kinetik (Reaktionsordnung, Aktivierungsenergie, Katalyse), Aggregatzustände, Gasgesetze und Zustands-diagramme, Dampfdruck, Osmose, Elektrochemie, Metalle, Halbleiter, Kristallgitter sowie die Stoffchemie der Hauptgruppenelemente und Übergangsmetalle, die Darstellung und Eigenschaften der Elemente und ihrer wichtigsten Verbindungen, Bioanorganik und zu guter Letzt Einblicke in die Atmosphären- und Umweltchemie.
Beide der Dozenten halten die Vorlesung parallel. Herr Prof. Auner ist für Studenten mit Vorkenntnissen zuständig, Herr Dr. Buchsbaum fängt von null an und hat ein Tempo, bei dem auch die mitkommen, die kein Chemie in der Oberstufe hatten. Wer es morgens lieber gemütlich haben will, gerne lacht und sich ab und zu an einem Experiment erfreuen will, geht daher eher zu Herrn Buchsbaum. Die, die zu Prof. Auner gehen, sind meist schneller mit dem Stoff durch, jedoch lehrt er nicht den Stoffchemieteil, der einen Teil der Klausur ausmacht, weshalb es zu empfehlen ist, sich für diesen Teil noch bei Herrn Buchsbaum in die Vorlesung zu setzen.
Die Klausur ist so ausgelegt, dass sie jeder bestehen kann, egal bei welchem der beiden Dozenten er war. Zu der Vorlesung gibt es ebenfalls eine Übung. Auch diese ist in mit Vorkenntnisse und ohne Vorkenntnisse aufgeteilt. Auch wenn man die Vorlesung ohne Vorkenntnisse    besucht, kann man trotzdem eine Übung mit Vorkenntnissen belegen. Das ist jedem selbst überlassen. Die Übung findet alle zwei Wochen statt und es besteht keine Anwesenheitspflicht. Allerdings ist es auch hier sehr hilfreich die Übungen zu machen, denn die Klausur ähnelt den Aufgaben meist sehr.

An Literatur können wir euch den Mortimer: „Chemie: Das Basiswissen der Chemie; G. Thieme Verlag“ (60€) und den Riedel: Allgemeine und Anorganische Chemie; Walter de Gruyter Verlag“ (neu:70€) empfehlen, wobei der Mortimer vermutlich ausreichen wird. Haltet euch da aber am besten an die Empfehlung eurer Dozenten. Auch hier gilt: Die Bücher gibt es in der Bibliothek und müssen nicht zwangsläufig teuer gekauft werden. Der Vorlesungsbeginn der Veranstaltung ist der 23.10.2017 Otto-Stern Zentrum H1 (Dr. Buchsbaum) und H3 (Prof. Auner).

Tipps: Die Klausur ist so ausgelegt, dass sie jeder bestehen kann, egal bei welchem der beiden Dozenten er war. Zu der Vorlesung gibt es ebenfalls eine Übung. Auch diese ist in mit und ohne Vorkenntnisse aufgeteilt. Auch wenn man die Vorlesung ohne Vorkenntnisse    besucht, kann man trotzdem eine Übung mit Vorkenntnissen belegen. Das ist jedem selbst überlassen. Die Übung findet alle zwei Wochen statt und es besteht keine Anwesenheitspflicht. Allerdings ist es auch hier sehr hilfreich die Übungen zu machen, denn die Klausur ähnelt den Aufgaben meist sehr.

Einführung in die Physik I

Dozent: Dr. Tutsch

Eure Vorlesung wird von der Mechanik und Thermodynamik geprägt sein. Herr Tutsch hat die Vorlesung erst im letzten Semester übernommen. Er erklärt die Grundlagen gut und schreibt viel an die Tafel. Allerdings hat er keine Folien, weshalb es sich lohnt anwesend zu sein. An seinem Skript arbeitet er momentan noch. Es gibt Übungsblätter, die jede Woche in den Übungen besprochen werden. Dort besteht Anwesenheitspflicht. Des Weiteren gibt es alle paar Wochen einen Test, den ihr in der Übungsstunde lösen sollt. Ihr müsst insgesamt 2/3 der Tests bestehen, um zur Klausur zugelassen zu werden.  Auch hier gilt wieder, das Allerwichtigste ist, die Übungsaufgaben als Klausurvorbereitung eigenständig lösen zu können.

Vorlesungsbeginn: 17.10.2017 Mo, Di, Do 10:00 ‐ 11:00, OSZ H1 bzw. N100/B1

Struktur und Funktion der Organismen – Vorlesung

Dozenten: Prof. Osiewacz, Prof. Büchel, Prof. Kössl, Prof. Grünewald, Prof. Volknandt, Prof. Lecaudey, Prof. Gaese, Prof. Pfenninger, Prof. Schrenk und Prof. Herteler

Euch steht ein recht schneller Crashkurs der allgemeinen Biologie bevor. Ihr werdet Ihr werdet sehen, dass Leistungskursthemen, die in einem Schuljahr erarbeitet werden, hier in wenigen Stunden behandelt werden. Jeden Mo-Do von 12-13Uhr habt ihr die Vorlesung mit ca. 500 Studenten. Denkt daran früh im Hörsaal zu sein, denn vor allem in der ersten Zeit ist es sehr voll und wenn ihr zu spät kommt findet ihr keinen Platz mehr.

Thematisch gesehen geht es um die allgemeine Biologie und sämtliche Bereiche, von denen man mal etwas gehört haben sollte. Somit wird diese Blockveranstaltung von verschiedenen Professoren gehalten, die euch über ihr jeweiliges Fachgebiet informieren. Die Vorlesung beginnt mit Prof. Osiewacz, der euch eine Einführung in Botanik und Zellbiologie geben wird. Geht es um Fotosynthese und biochemischere Sachen wird er von Frau Prof. Büchel unterstützt. Beide Professoren arbeiten mit Power Point und vor allem Prof. Osiewacz scheut nicht vor 30 Folien pro Vorlesungsstunde zurück. Die Präsentationen könnt ihr aus dem Netz ziehen und mit in die Vorlesung bringen. Über die behandelten Themen schreibt ihr kurz vor Weihnachten eine Klausur, die ihr bestehen müsst. Das ist jedoch machbar und das Praktikum hilft euch sehr dabei. Es ist gut, wenn ihr den botanischen Teil mit dieser Klausur abhaken könnt, denn dann müsst ihr für die Klausur am Ende des Semesters nur das zweite Teilgebiet, die Zoologie lernen. Die Welt der Tiere wird euch dann nach Weihnachten von mehreren Professoren näher gebracht. Prof. Kössl hält den Großteil der Zoologie Vorlesung. Zwischendurch werden euch zur Entwicklungsbiologie, Neurobiologie, Muskeln und Motorik, sowie zur Evolutionsbiologie einigen anderen Professoren Vorlesungen halten.

Die Klausur enthält meist viele Detailfragen, aus den einzelnen Themenbereichen, ein paar Multiple‐Choice‐Fragen und auch Zeichnungen aus dem Praktikum, sodass ihr teilweise um das Auswendiglernen nicht herumkommt. Einen Roman müsst ihr bei keiner Frage schreiben. Die Antworten sind meist mit wenigen Worten oder Sätzen zu beantworten.
Vorlesungsbeginn: 16.10.2017 Otto-Stern Zentrum H1

Struktur und Funktion der Organismen – Praktikum

Euer erstes Praktikum absolviert ihr in Biologie. Einmal in der Woche nehmt ihr die Tier‐ und Pflanzenwelt genau unters Mikroskop. Im ersten Teil widmet ihr euch den Pflanzen. Unser Gruppenleiter dort war Dr. Markus Fauth, den auch ihr bekommen könntet. Dabei betrachtet ihr jeden einzelnen Teil der Pflanze ganz genau und lernt ihren Aufbau kennen. Ihr mikroskopiert die Wurzel, den Spross, die Blätter und Blüten. Es müssen Querschnitte angefertigt und unter dem Mikroskop angeschaut werden, bevor ihr sie abzeichnet. Oft braucht man ein bisschen Glück, um genau das zu sehen, was man zeichnen soll. Die Zeichnungen werden am Ende des Praktikums abgegeben und in der folgenden Woche korrigiert zurückgegeben. Ihr habt insgesamt sieben Botanik Praktikumstage, an zwei Tagen müsst ihr neben den Zeichnungen auch noch ein Protokoll anfertigen.
Die Betreuer geben sich sehr viel Mühe und beantworten jede Frage. Zu Beginn bekommt ihr ein kleines grünes Heftchen, in dem der Ablauf jedes Praktikumstages aufgelistet ist. Man weiß also immer genau was man zu tun hat. Zu Beginn zeigt der Praktikumsleiter auch noch einmal ein paar Übersichtsfolien zu den Aufgabenstellungen.  Am Ende jedes Praktikumstages setzt ihr euch mit euren Tischbetreuern zusammen und besprecht das aktuelle Thema im Praktikum anhand von Fragen aus dem grünen Heft. Es kann auch sein, dass die Betreuer euch noch einige Zusatzfragen stellen, um zu sehen, ob ihr alles verstanden habt.

Im zweiten Teil habt ihr die Möglichkeit Tiere zu sezieren. Ihr fangt bei einem Regenwurm an, macht weiter mit einer Heuschrecke, einem Fisch und untersucht am Ende eine Ratte. Da man sich von klein nach groß arbeitet, wird die Hemmschwelle immer niedriger. Die Zeichnungen halten sich hier im Rahmen und es gibt keine Protokolle. Man hat je nach Arbeitsweise genug Zeit die Tiere genau anzusehen.
Da der zweite Teil von einem anderen Praktikumsleiter geführt wird, ist dieser Teil auch etwas anders organisiert. Vor dem praktischen Teil gibt es eine kleine Vorbesprechung über das Thema des Praktikumstages, dazu gehört meist auch ein Video zur richtigen Bearbeitung der Präparate. Die Videos findet ihr auch schon ein paar Tage vorher auf OLAT und könnt euch dadurch gut vorbereiten.

Buchvorschläge:

CAMPBELL „Allgemeine Biologie“
Dieses 100€ Meisterwerk solltet ihr nicht unbedingt anschaffen. Es ist sicher gut und es lohnt sich, es mal auszuleihen.

WEILER/NOVER/NULTSCH „Allgemeine und molekulare Botanik (Broschiert)“ (50€) und WEHNER/GEHRING „Zoologie“ (50-60€),
Hier gilt das gleich, ihr braucht es euch nicht unbedingt kaufen, in der Bibliothek gibt es genügend Exemplare zum Ausleihen.

KÜCK „Botanisches Grundpraktikum“ und KÜKENTHAL „Zoologisches Praktikum“:
sind wegen den Abbildungen für die Zeichenarbeit im Praktikum auf jeden Fall zu empfehlen. Ausleihen reicht völlig aus, da ihr solche Malstunden wie im ersten Semester später nie wieder haben werdet.

Tipp fürs Praktikum: Ihr solltet euch gut vorbereiten, denn wenn dies nicht der Fall ist, können die Tischbetreuer zu Beginn jedes Praktikums ein kleiner Test schreiben lassen.

Tipps für die Klausurvorbereitung: Lernt mit den Altklausuren, denn viele Klausurfragen wiederholen sich. Es gibt einfach gewisse Basics, die immer gefragt werden. Doch macht euch auch auf Überraschungen gefasst und ein oder zwei Zeichnungen aus dem Praktikum, sowie Fragen zu den Praktikumsthemen werden immer gefragt.

Studienordnung

zurück zur Übersicht

Zu finden unter: http://www.satzung.uni-frankfurt.de/2012/Veroeffentlichung_BABiochemie_25-09-2012.pdf.
Es empfiehlt sich, das Dokument einmal sorgfältig durchzulesen, viele Fragen erübrigen sich danach!

Die Fachschaft

zurück zur Übersicht

Die Fachschaft steht euch jederzeit für eure Frage zur Verfügung und ist Ansprechpartner für die Studenten aller Semester. In einem so kleinen Studiengang wie unserem ist es besonders wichtig, dass es eine aktive und motivierte Studentenvertretung gibt, die sich für die Interessen aller Studenten des Faches einsetzt und diese auch gegenüber der Uni und den Professoren vertritt. Jeder von euch ist herzlich Willkommen, sich in der Fachschaft zu engagieren. Man kann einfach mal bei ein paar Sitzungen reinschnuppern, bevor man sich zu einer aktiven Teilnahme entscheidet. Sitzungen finden regelmäßig, etwa alle zwei Wochen, unter der Woche statt. Termine werden über den Newsletter und auf der Homepage veröffentlicht. Es ist ratsam, dass immer mindestens eine Person eures Semesters dort anwesend ist, damit euer Semester aktuelle News von uns erhält und umgekehrt die Fachschaft in eurem Semester einen Ansprechpartner hat. Mehr Infos findet ihr auch auf unserer Vorstellungsseite.
Das war´s erst einmal von unserer Seite, wir wünschen Euch einen guten Start ins erste Semester und viel Spaß beim Studium. Natürlich stehen wir für Fragen aller Art zur Verfügung, also nur keine Hemmungen!

Erreichen könnt ihr uns auf dem Campus oder per Mail z.B. an die Fachschaft:
fs-biochemie@em.uni-frankfurt.de